Schwäbisch Gmünd, 2. Juni 2026. Mazda hat den CX-30 für das Modelljahr 2027 überarbeitet und erweitert das Angebot um die neue Ausstattungslinie Homura Plus sowie das Sondermodell Makoto. Gleichzeitig erhält der kompakte Crossover neue Assistenzfunktionen, dezente Designanpassungen und frische Lackierungen. Der Einstiegspreis beginnt bei 29.990 Euro.
Kurz zusammengefasst:
Mazda frischt den CX-30 zum Modelljahr 2027 vor allem bei Sicherheit, Komfort und Ausstattung auf. Neu sind unter anderem Homura Plus und Makoto, dazu kommen erweiterte Assistenzfunktionen sowie die Lackierungen Aero Grey und Zinc Green. Zwei Benzinmotoren bleiben im Angebot, die Preise starten bei 29.990 Euro.
Mehr Assistenzsysteme und neue Sicherheitsfunktionen
Im Mittelpunkt des Updates stehen die i-Activsense-Systeme. Neu ist unter anderem eine Verknüpfung von adaptiver Geschwindigkeitsregelanlage und Verkehrszeichenerkennung, sodass sich erkannte Tempolimits per Lenkradtaste übernehmen lassen. Dazu kommen eine Abbiegeerkennung an Kreuzungen sowie eine Motorraderkennung für den Notbremsassistenten. Letztere Funktion zieht auch in den Spurwechselassistenten ein. Für die Basisversion Prime-Line werden zudem die Sekundärkollisionsvermeidung und der Aufmerksamkeitsassistent ergänzt. Mazda wertet damit vor allem jene Bereiche auf, die im Alltag auf Landstraßen, in der Stadt und im dichten Verkehr einen direkten Nutzen haben.

Neue Linien, neue Details und mehr Komfort
Auch optisch und beim Ausstattungsumfang legt Mazda nach. Die neue Linie Homura Plus basiert auf der sportlich ausgerichteten Homura und bringt unter anderem ein weiterentwickeltes Matrix-LED-Lichtsystem, eine 360-Grad-Kamera, eine Ausparkhilfe mit Bremsfunktion, schwarze Lederbezüge, elektrische Sitzverstellung für den Fahrer, Sitzheizung vorne und ein BOSE-Soundsystem mit zwölf Lautsprechern mit. Außen setzt Homura Plus wie Homura auf schwarze Akzente an Logo, Badges, Außenspiegeln und Signatur-Wing. Das Sondermodell Makoto geht in eine andere Richtung und betont einen helleren Innenraum mit weiß-hellgrauen Bezügen, hellgrauen Oberflächen und zusätzlichen Designdetails. Auch hier gehören eine 360-Grad-Kamera und das BOSE-System zum Paket. Mazda nennt für die Makoto-Variante einen Kundenvorteil von 1.000 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten CX-30. In den übrigen Ausstattungslinien wurden ebenfalls Details nachgeschärft, etwa mit neuer Mittelkonsole, geänderten Zierelementen, zusätzlicher Beleuchtung oder einer überarbeiteten Dachreling.
Motoren bleiben unverändert im Programm
Bei den Antrieben bleibt der CX-30 2027 bei zwei e-Skyactiv-Benzinmotoren. Der e-Skyactiv G 140 leistet 103 kW/140 PS, arbeitet mit Zylinderabschaltung und Mazda M Hybrid und ist mit Schaltgetriebe oder Automatik erhältlich. Mazda nennt für das Schaltgetriebe 6,0 Liter je 100 Kilometer und 135 Gramm CO2 pro Kilometer, mit Automatik sind es 6,5 Liter und 147 Gramm CO2 pro Kilometer. Darüber rangiert der e-Skyactiv X 186 mit 137 kW/186 PS, 240 Nm Drehmoment und SPCCI-Brennverfahren. Dieser Motor ist auf Wunsch auch mit i-Activ AWD und Automatik erhältlich. Damit bleibt der CX-30 technisch nah an seinem bisherigen Konzept: ein kompakter Crossover mit Benzinmotoren und Mildhybrid-Unterstützung, aber ohne elektrifizierten Vollhybrid- oder Elektroantrieb. Für viele Kunden dürfte genau diese Mischung aus klassischem Antrieb, überschaubarer Modellpalette und erweiterten Assistenzfunktionen den Reiz ausmachen.
Preise und Marktstart im Überblick
Mazda nennt für das Modelljahr 2027 folgende Einstiegspreise: Prime-Line ab 29.990 Euro, Centre-Line ab 32.440 Euro, Homura ab 33.140 Euro, Exclusive-Line ab 35.790 Euro, Homura Plus ab 37.140 Euro, Takumi ab 38.190 Euro und Makoto ab 34.440 Euro. Die neue Farbpalette umfasst unter anderem Aero Grey und Zinc Green, insgesamt wird der CX-30 in neun Lackierungen angeboten. Offen bleibt, wann genau die überarbeitete Modellreihe in allen europäischen Märkten verfügbar sein wird und welche Motor-Ausstattungskombinationen in jedem Land angeboten werden. Für Deutschland nennt Mazda in der Mitteilung die Preise, Details zur Lieferfähigkeit oder zu späteren Sonderaktionen stehen aber noch aus. Für Käufer ist vor allem wichtig: Der CX-30 bleibt ein klassisch positionierter Kompakt-Crossover, wird aber bei Sicherheitsausstattung und Variantenvielfalt spürbar moderner aufgestellt.
Einordnung für den Markt
Mit dem Modelljahr 2027 schärft Mazda den CX-30 dort nach, wo sich viele Kunden heute zuerst orientieren: bei Assistenzsystemen, Lichttechnik, Komfortdetails und der sichtbaren Ausstattung. Große technische Sprünge sind nicht das Thema, vielmehr geht es um eine sorgfältige Aktualisierung eines bereits etablierten Modells. Das passt zur Rolle des CX-30 als volumenstarkes Kernmodell im europäischen Mazda-Angebot. Die neuen Linien Homura Plus und Makoto sollen dabei offenbar helfen, Kunden mit unterschiedlichen Design- und Komfortvorlieben gezielter anzusprechen.
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Fotos: © Mazda
